Pfälzerwaldmarathon  10. September 2017

 

11 Jahre Erfolgsgeschichte Pfälzerwald Marathon


In der Schuhmetropole Pirmasens findet nun bereits die elfte Ausgabe des Pfälzerwald Marathons statt.
Die einen nennen sie eine Buckelstrecke, die Anderen reden von einem einmaligen Marathonerlebnis. Beide haben recht. Der Lauf durch den Pfälzerwald ist ein wahrlich bucklig, schöner Marathon.

Zugegeben, der Schreiber dieser Zeilen ist ein wenig voreingenommen. Denn er hat die Gnade in dieser schönen Umgebung seine Trainingsläufe absolvieren zu dürfen.
Der jährliche Termin im September ist ein zweiter Glücksgriff für die Läufer. Bis auf eine einzige Ausnahme war der Lauf durch den Pfälzerwald immer ein Sommermarathon.

Obwohl inzwischen Starter aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland beim Pfälzerwald Marathon starten, hat man den Flair eines „Familientreffens“ aufrecht erhalten können. Man kennt sich, tauscht Erinnerungen aus, lacht miteinander und „leckt“ nach dem Lauf gemeinsam seine Wunden.

Dieses Gemeinschaftsgefühl ist besonders beim Firmenlauf durch die Pirmasenser Innenstadt am Freitag vor dem Marathon zu spüren. Jedes mal bricht tosender Beifall aus wenn Cheforganisator Hartmut Kling die neusten, immer steigenden Starterzahlen verkündet.
Belohnt mit Medaille und Freibier ziehen nach dem Lauf viele Läufer und Begleiter weiter zur Läuferpartie in die Messehalle.

Schon seit Jahren setzt man beim Pfälzerwald Marathon erfolgreich auf die Jugend. So ist es
an den heimischen Schulen schon beinahe Pflicht, ihre Besten an den Start zu schicken. In einer kleinen Stadt wie Pirmasens bis zu 1000 Schülerinnen und Schüler zu einem Wettkampf zu mobilisieren, ist eine wohl einmalige Leistung des Veranstalters.

Wer zum Marathonlauf nach Pirmasens fährt, dem kommt es meistens nicht auf persönliche Bestzeiten an. Denn die bergigen Wege durch den Pfälzerwald sind alles andere als eine einfache Strecke. Egal ob es zuvor geregnet hat oder die Piste staubtrocken ist, der Lauf ist eine besondere Herausforderung an Konstellation und Kondition der Teilnehmer.

Wie in den „Bergen“ üblich liegt des Pirmasenser Ziel ziemlich weit oben. So ist der Einlauf in die Pirmasenser Messehalle noch einmal mit einem Schlussanstieg verbunden.

Jubel, Umarmung, Läuferbier oder eine Massage, jeder feiert im Ziel die „Erlösung“ auf seine Art. Und nicht selten kommt es vor, dass so mancher Läufer Ausschau nach dem Anmeldeformular für die nächste Ausgabe hält.
Also bis zum nächsten mal.

Hans Pertsch, Dezember 2016

 

Lage der Stadt und Laufinfos

 

"Bärmesens", wie unsere Heimatstadt im Pfälzer Dialekt ausgesprochen wird, bildet - eingebettet in eine wunderschöne Umgebung - das Zentrum der Südwestpfalz und Tor zum Naturpark Pfälzerwald.

Die internationale Messestadt und "Schuhmetropole" an der "Deutschen Schuhstraße" liegt inmitten der an Frankreich angrenzenden und geschichtlich-kulturell sowie landschaftlich und kulinarisch reizvollen Region Südwestpfalz und bietet eine Fülle an Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie.
Der direkt an den Stadtrand grenzende Pfälzerwald mit seinen ca. 12.000 Kilometern gut ausgeschilderten Wanderwegen sowie die schönen Parkanlagen in Pirmasens laden Naturverbundene zum Wandern, Spazieren gehen, Laufen, Walking, Nordic Walking und Radeln ein.

 

Bereits wenige Minuten nach dem Start tauchen die Läufer in reinste Waldluft ein. Zuerst verhalten, dann aber heftig geht es den ersten Anstieg hoch. Hier bekommt der "Fremde" einen ersten Eindruck, dass der Marathon vor den Toren der Stadt Pirmasens kein Spaziergang ist. Bis zum Verpflegungspunkt Beckenhof geht es nun abwärts und die Luft kommt langsam wieder zurück. Hier trennt sich auch der Halbmarathon von der Laufstrecke ab. Während die Marathonis eine Schleife auf dem welligen Kurs um den Arius drehen müssen, "schlendern" die "Haben" Richtung Hombrunnerhof.

 

Trügerisch leicht geht es weiter Richtung nächstem größeren Anstieg. Wer sich auf diesem Abschnitt aber zu sehr verausgabt bekommt die Quittung umgehend präsentiert. Der Aufstieg in der Fumbach ist nicht sonderlich steil, aber sehr lang. Außerdem ist der Waldweg dort nicht gerade läuferfreundlich was vielen Teilnehmern wertvolle Minuten kostet. Aber jeder Berg hat einmal ein Ende. Wieder trennt sich hier die Stecke der Marathonis. Während die Halbmarathonläufer schon das Schlimmste überstanden haben, werden die Marathonläufer zu einer weiteren "Strafrunde" ins Tal geschickt.


Von dort zurück ist auch für sie dann das Ziel nahe. Wer glaubt, das die Geschichte der Anstiege beim Pfälzerwald Marathon schon vorbei wäre, der irrt sich. 500 Meter vor dem Ziel kommt für viele der schwerste Berg. Er ist weder steil noch lang, und trotzdem scheint er unüberwindbar. Für die meisten jedenfalls.

 

 

Mit 660 Höhenmetern fordert dieser Erlebnislauf sicherlich einiges. Aber es lohnt sich: Frische Luft, weiche Waldböden, gute Verpflegung, attraktive Sachpreise und jede Menge Spaß erwarten die Läufer in und um Pirmasens.


Ergänzt wird die Königsdisziplin durch einen Halbmarathon (400 Höhenmeter) und einen Staffelmarathon, bei dem sich vier Läufer die gesamte Strecke teilen. Ein Shuttle-Service bringt die Staffel-Läufer an die Wechselpunkte und wieder zurück in den Zielbereich am Messegelände Pirmasens.


Höhenprofil

Mordloch nach ca. 4,7 KM von 300 m auf 383 m
Fumbach nach ca. 22,5 KM von 280 m auf 320 m
Germannstal nach ca. 33 KM von 316 m auf 386 m
Neuhof nach ca. 35,5 KM von 383 m auf 422 m
Tierheim nach ca. 37 KM von 362 m auf 387 m
Zielanstieg nach ca. 41,4 KM von 341 m auf 395 m 

 

Homepage des Veranstalters

Homepage der Stadt Pirmasens

Homepage des Pfälzerwaldläufers

Trainingsmöglichkeiten im Pfälzerwald

 

 

Bilder aus zehn Jahren Pfälzerwald Marathon

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