Deutschlandstaffel 2004

                                Nachtarbeit am 24.August 2004

Die Deutschlandstaffel, bei der die gesamte Bundesrepublik zum ersten Mal nonstop laufend in rund 280 Etappen umrundet wird, erreichte am Montag Mittag gegen 15:30Uhr Trier.
Bereits am frühen Morgen des 23.8.2004, um 4:00 Uhr wurde der Staffelstab in Hallschlag in Empfang genommen und in zehn Etappen von 8 bis 15 km quer durch die Eifel nach Trier gereicht.
Von dort aus ging es zum nächsten Treffpunkt an der Porta Nigra, wo das Team Südwest die Staffel weiter über Riveris, Reinfeld, Muhl und Leisel nach Idar Oberstein trug. Über Bärenbach, Grumbach, Roßbach und Katzweiler erreichte der Etappenlauf am Dienstag, den 24.8.2004 gegen 6:30 Uhr Kaiserslautern.

Die weitere Strecke führte über Waldleiningen, Elmstein, Neustadt nach Speyer. Die Läufer/Innen Edeltraut Michel, Sonja Veten, Jens Günther und Karen Müller, von Kaiserslautern kommend brachten den Staffelstab mit leichter Verspätung nach Waldleinigen.

Dort übernahm Hans Pertsch aus Eppenbrunn(Pirmasens) vor der Kath. Kirche den
Lauf nach Elmstein. Die Strecke dorthin war 8,48 km lang. Die Staffelübergabe in
Elmstein fand am Bahnhof Elmstein, vor der Cafe- und Weinstube Roth statt.
Dort warteten bereits die beiden Läufer .Matthias Schwall und Simone Finkele, beide aus Karlsruhe auf ihren Lauf nach Neustadt. Die Streckelänge dorthin beträgt 21,39 Km.
Vor acht Tagen, am 14.8.2004, wurde der Staffelstab in Leipzig auf die rund 3.600 km lange Reise geschickt. Seitdem rennen Laufbegeisterte Tag und Nacht mit dem goldenen Aluminiumrohr durch die Lande. Von Leipzig aus führte die Route über Hoyerswerda, Cottbus, Berlin, Stralsund, Rostock, Kiel, Hamburg, Bremen, und Münster durch das Ruhrgebiet und erreicht nun auch unser Gebiet.
Geht alles nach Plan, erreicht der Staffelstab über Speyer, Karlsruhe, Ulm, München,
Nürnberg, Hof und Dresden am 29.8.2004 um 13:28 Uhr wieder Leipzig.

 

Fast 750 Hobby-Athleten aus allen Bundesländern haben sich unter www.deutschlandstaffel.de angemeldet. Organisiert wurde das ungewöhnliche Sportereignis ganz ohne kommerzielles Interesse, von Läuferinnen und Läufern, die sich im Internet in der IG Netzläufer zusammen gefunden haben. Ursprünglich wurde mit dem Spektakel die Olympiabewerbung der Stadt Leipzig unterstützt.

 

Dass aus der Olympiabewerbung der Sachsenmetropole nichts geworden ist, hat
die Laufbegeisterten nicht davon abhalten können, die Stadt dennoch zum Start und Ziel zu machen.
2005 wird es leider keine Deutschlandstaffel geben. Im Jahr darauf gibt es einen neuen Anlauf. Dann soll es profesioneller vonstatten gehen. Ob dabei der Spass des ersten Males erhalten bleibt, ist fraglich.
Alle Beteiligten waren am Schluss der Staffel verwundert aber stolz auf die gemeinsame Leistung. Wildfremde Läufer spurten weitgehendst unorganisiert 14 Tage quer durch Deutschland und kommen punktgenau am Ziel an. Auch die Kostenlösung war bemerkenswert.

 

Freiwillige Spenden der Läufer sorgten für die Kostendeckung des
Begleitfahrzeuges.


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