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Mein Marathon
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... immer auf Distanz zum Besenwagen
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Man nennt ihn den privaten Mount Everest, bei dem das Ankommen der Lohn unglaublicher Anstrengung ist.
Zwei Stunden nach dem Ersten im Ziel, und trotzdem ein Sieger sein.
Marathon ist nichts für Biertischwetten. Wer nach 42 Kilometer im Ziel ankommen will sollte erst einmal eine persönliche Bestandsaufnahme machen.
Selbstdisziplin, gesteigerte Willenskraft und Durchhaltevermögen sind ebenso wichtige Grundvoraussetzungen wie die Bereitschaft zu konsequentem Training.
12 Wochen intensive Vorbereitung auf den Tag X bedeuten, Tag für Tag dieses Ziel zum Mittelpunkt des Lebens zu machen.
42195 Meter sind einerseits eine unglaubliche Herausforderung an die Bequemlichkeit, und andererseits die Möglichkeit die Grenzen der eigenen Psyche zu finden. Denn gerade die Psyche ist unterwegs der Knackpunkt wenn irgendwann der „Kolbenfresser“ einsetzt, der Motor ins stottern gerät, und die Frage nach dem Sinn immer lauter wird.
Wer dort die Mauer durchbricht wird diese Momente sein Leben lang nicht mehr vergessen.
Die letzten Meter vor der Ziellinie bringen die Entschädigung für alle Qualen der letzen Stunden. Wie im Rausch schwebt man dem Ziel entgegen. Der Laufschritt wird wieder leicht und geschmeidig. Vergessen sind für Momente alle Schmerzen und Leiden – noch tief unten vor wenigen Kilometern, jetzt plötzlich ganz oben.
Der eine schreit die Freude raus, der andere weint vor Demut und der Dritte starrt regungslos gen Himmel als könnte er die Welt nicht mehr verstehen.
Alle verbinden starke Gefühle wie Stolz und Respekt oder einfach nur Erfurcht.
Viele erschöpfte Läufer schwören am Ziel nie wieder einen Marathon zu laufen und melden sich reumütig am nächsten Tag zum nächsten Rennen an.

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Mein Hambacherschloß Marathon 2007
Mein Liechtenstein Marathon 2009
Mein Dreiländereck Marathon 2009
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