Rennsteiglauf 12.Mai 2012

                                                                                     Der Kultlauf wird 40!

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Der GutsMuths-Rennsteiglauf (Crosslauf auf dem Rennsteig in Gedenken an GutsMuths) ist der größte Landschaftslauf Mitteleuropas und gewiss einer der schönsten. Er führt über den Rennsteig genannten Höhenweg des Thüringer Waldes, eines romantischen deutschen Mittelgebirges. Jedes Jahr nehmen ca. 15.000 Läufer, Nordic Walker und Wanderer daran teil. Für Ostdeutschland hat die Veranstaltung zudem Kultstatus: Der seit den 70er Jahren stattfindende Lauf war die größte Breitensportveranstaltung der DDR, an der erfolgreich teilgenommen zu haben große Anerkennung in Sportlerkreisen verschaffte. Aber auch heute ist es ein Markenzeichen, GutsMuths-Läufer zu sein.

Welche Strecken werden gelaufen?
Die Königsstrecke ist der Supermarathon. Startort ist Eisenach. Streckenlänge: 72,7 Kilometer; Starthöhe 210 m NN; höchster Punkt 973 m NN; Zielhöhe 711 m NN in Schmiedefeld. Teilnehmer ca. 2000. Natürlich gibt es auch einen Marathonlauf. Startort ist Neuhaus am Rennweg. Streckenlänge: 43,5 Kilometer Starthöhe 820 m NN; höchster Punkt 841 m NN; Zielhöhe 711 m NN in Schmiedefeld. Teilnehmer ca. 3200. Für Einsteiger, Senioren und jobgestresste Lauffans ist die "Kurzstrecke", der Halbmarathon. Startort ist Oberhof. Streckenlänge 21,1 Kilometer. Starthöhe 820 m NN; höchster Punkt 973 m NN; Zielhöhe 711 m NN in Schmiedefeld. Teilnehmer ca. 6000.
Außerdem Wanderungen/Nordic Walking-Strecken (17 und 35 Kilometer) und Crossläufe für Kinder und Jugendliche (1 bis 9 Kilometer) sowie den Rennsteig-Special-Cross für Menschen mit geistiger Behinderung (3,7 Kilometer).

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Homepage des Veranstalters

Anmeldung zum Lauf

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Veranstalter: GutsMuths-Rennsteiglaufverein e.V.
Ausgerichtet durch:
Rennsteiglauf Sportmanagement & Touristik GmbH
Schmückestraße 74 • 98711 Schmiedefeld • Deutschland
Info-Hotline: 03682 / 47769-55 (Regionalverbund Thür.Wald)
Fax: 036782 / 6427 Email: info@rennsteiglauf.de.

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                                                             Hotels am Rennsteig 

                                          

    

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Hier noch ein Bericht, wie der  Pirmasenser Martin Kölsch seinen  ersten Rennsteig Supermarathon erlebte

Als in den 70 Jahren in der ehemaligen DDR ein paar Studenten der Universität Jena die Idee hatten einen Langstreckenlauf für jedermann anzubieten, ahnte niemand, was für eine Massenveranstaltung einmal daraus entstehen würde. Für 5 Ostmark Startgebühr fiel 1975 der erste Startschuss für ein Häufchen Läufer aus der DDR. Ausländische Läufer waren damals nicht zugelassen.

Heute hat die Veranstaltung bereits Kultstatus erreicht. Der GutsMuths-Rennsteiglauf ist inzwischen der größte Landschaftslauf Mitteleuropas und wahrscheinlich auch einer der schönsten. Er ist ein Höhenweg im  Thüringer Wald mit beachtlichen Bergen und Steigungen. Jedes Jahr nehmen ca. 15.000 Läufer, Nordic Walker und Wanderer an den verschiedenen Läufen teil.Die Königsstrecke ist der Supermarathon. Von Eisenach aus führt er über 72,7 Kilometer nach Schmiedefeld. Wer am Ende dieses Laufes das Finishertrikot überziehen darf, genießt fortan höchste Anerkennung in Sportlerkreisen. Denn es ist ein läuferisches Markenzeichen, ein GuthMuthsläufer zu sein.

Auch Martin Kölsch aus Fehrbach darf sich seit diesem Jahr mit diesem Titel schmücken.

Ich soff Wasser wie ein Pferd, futterte  Bockwürste und Stullen, verschlang Haferschleim  und  zog allen möglichen Zucker aus den unzähligen, eingeschütteten Colas“, erzählt Martin auf die Frage nach der Laufverpflegung. Gingen bei dem Pirmasenser anfangs alle seine Hochrechnungen noch auf, musste er spätestens beim Anstieg zum höchsten Punkt, dem Großen Beerberg mit 974 m, erkennen, dass durch die krankheitsbedingte schlechte Vorbereitung, allein das Ankommen bei diesem Lauf, schon ein sehr hartes Stück Arbeit ist. „Wenn du Beine wie Betonklötze hast und Wadenkrämpfe dich bei jedem Schritt quälen, dann fängt man schon an über die Teilnahme an solchen Extremläufen nachzudenken“,  sinniert Martin Kölsch wieder zuhause im „flachen“ Pfälzerwald.

Mit 8:56:22 Std. humpelte der Fehrbacher nach eigenen Worten über die Ziellinie.

„Mensch war ich kaputt. Nichts ging mehr, ich hatte nicht mal mehr genug Kraft mir ein paar Meter weiter die Medaille  umhängen zu lassen“, erinnert sich der Neu-GuthMuthsläufer  an seinen Zieleinlauf. Sehr lange scheinen die  Erinnerungen an seine Strapazen aber nicht angehalten zu haben. Wie wäre es sonst zu erklären, dass der Name Martin Kölsch bereits schon wieder auf der Startliste der 40.Auflage des Rennsteiglaufes 2012 zu finden ist.

               

                                                                      Frühmorgens und spät am Abends am Rennsteig

Veröffentlicht in der Pirmasenser Zeitung

                                                                                                                                                         alle Fotos von Marin Kölsch

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