Höhen..
... aus meinem Laufleben
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.Persönliche Buchempfehlung
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Stille im Schuhregal
F ebruar 2010 Manchesmal kommt es anders als man denkt. Der Körper ist der Chef des Läufers, nicht sein Trainingsplan. Eine für ein Läufer nicht gerade alltägliche Krankheit hat mich auf den Boden der Realität zurückgebracht. Die Diagnose, Thrombose im rechten Bein hat mich schier umgehauen. Eine Krankheit die in der Regel Raucher und Fettleibige trifft erwischt mich mitten im Marathontraining. Schicksal ! Ein paar Tage Pause wäre wahrscheinlich untertrieben; Nichtsportler reden von vielen Wochen, Sportler dagegen von Wenigen. Den Freiburgmarathon im März habe ich abgeschrieben, aber im April oder Mai habe ich noch "einige Termine frei."
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Schwere Laufbedingungen im Januar
Der Januar war kein besonders guter Laufmonat. Vereiste und verschneite Wege, Regen und Matsch sowie eine nicht zu Ende gehende Erkältung machten mir das Leben und die Vorbereitung auf den Marathon in Verona schwer. Vor einigen Tagen habe ich mich daher entschlossen, nicht in Verona zu laufen. Mein neues Ziel ist im März Freiburg. Bis dorthin hoffe ich auch noch ein paar Kilo Winterspeck verloren zu haben. Fest steht in meinem Planer auch der Marathonlauf in Athen. Im Sommer soll es nocheinmal ein richtiger Bergmarathon werden. Am Ziel wird noch gearbeitet.
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Laufaugenblicke des Jahres 2009
Dezember 2009 Ein Laufjahr geht zu Ende das nicht zu meinen Sternstunden zählte. Viele geschäftliche und private Probleme haben mir oft die Lust am Laufen genommen und die Sinne benebelt. Nur ein statistischer Wert hat gehalten. Auch nach fünf Jahren auf der Straße habe ich noch keinen Lauf abgebrochen. Aber ich muß eingestehen, beim letzten Start in Rheinzabern war ich sehr nahe dran.
2010 will ich es aber noch einmal wissen. Besseres Training, gesundere Ernährung und mehr Freizeit sollen die Grundlagen sein, um an alte Zeiten anzuknüpfen und neue Berge zu erklimmen. Zermatt im Sommer und Athen im Winter sind die groben Planungen fürs nächste Jahr. Und wenn man mir privat keinen Strich durch die Rechnung macht, laufe ich im Februar bereits den Marathon in Verona.
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4.Oktober2009 Die harten Marathonis rümpfen die Nase bei Einlaufzeiten über 4 Stunden. „Wanderer“ nennen Sie diese Zeitgenossen oft leicht abfällig.
Nicht desto trotz bin ich auf meine Zeit von 4:22 Std. ein wenig stolz.
Bei molliger Wärme von über 20° war mir vor dem Start schon klar, dass es wenig Sinn machen würde, mit Volldampf zu laufen. Weiter geht es hier
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.14.September 2009 Es ist schon Tradition in Pirmasens. Ein strahlend blauer Himmel erwartet die Teilnehmer des Pfälzerwald-Marathons. Eine deutlich gestiegene Zahl von Läuferinnen und Läufer macht deutlich, der Pirmasenser Pfälzerwaldmarathon hat sich im Kalender der Deutschen Marathons etabliert. Hartmut Kling und sein Marathonteam hatten wieder einmal für eine perfekte Organisation gesorgt. Und angenehme Temperaturen waren die besten Voraussetungen für einen schönen Lauftag.
Zugegeben, der Schreiber dieser Zeilen ist schon ein wenig voreingenommen. Nicht nur, dass er im Pfälzerwaldwald zuhause ist, nein er kennt auch jede Kurve und jede Baumwurzel aus unzähligen Trainingseinheiten in und auswendig. Dass er mit seinen eigenen Zeiten nicht immer zufrieden ist, liegt manchesmal an seinen diversen "Fotoshootings", die ihm auch in diesem Jahr die 2 Stundengrenze beim Halbmarathon wohl wieder verhagelt haben.
Bereits wenige Minuten nach dem Start tauchen die Läufer in reinste Waldluft ein. Zuerst verhalten, dann aber heftig geht es den ersten Anstieg hoch. Hier bekommt der "Fremde" einen ersten Eindruck, dass der Marathon vor den Toren der Stadt Pirmasens kein Spaziergang ist. Bis zum Verpflegungspunkt Beckenhof geht es nun abwärts und die Luft kommt langsam wieder zurück. Hier trennt sich auch der Halbmarathon von der Laufstrecke ab. Während die Marathonis eine Schleife auf dem welligen Kurs um den Arius drehen müssen, "schlendern" die "Haben" Richtung Hombrunnerhof.
Trügerisch leicht geht es weiter Richtung nächstem größeren Anstieg. Wer sich auf diesem Abschnitt aber zu sehr verausgabt bekommt die Quittung umgehend präsentiert. Der Aufstieg in der Fumbach ist nicht sonderlich steil, aber sehr lang. Außerdem ist der Waldweg dort nicht gerade läuferfreundlich was vielen Teilnehmern wertvolle Minuten kostet. Aber jeder Berg hat einmal ein Ende. Wieder trennt sich hier die Stecke der Marathonis. Während die Halbmarathonläufer schon das Schlimmste überstanden haben, werden die Marathonläufer zu einer weiteren "Strafrunde" ins Tal geschickt. Von dort zurück ist auch für sie dann das Ziel nahe. Wer glaubt, das die Geschichte der Anstiege beim Pfälzerwald Marathon schon vorbei wäre, der irrt sich. 500 Meter vor dem Ziel kommt für viele der schwerste Berg. Er ist weder steil noch lang, und trotzdem scheint er unüberwindbar. Für die meisten jedenfalls. Und wer mir nicht glaubt, der sollte sich umgehend für den Lauf 2010 anmelden. (Foto: Zum Ende des Laufes hat mancher Läufer viel Platz.)
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5.September 2009 Während der Hunsrück Halbmarathon eher ein Flop für mich war, entpuppte sich der letzte Trainingslauf über 30 Kilometer durch den Pfälzerwald, als ein erfolgreicher Test. Am Sonntag habe ich wieder ein "Heimspiel", den Pfälzerwaldhalbmarathon. Eigentlich wäre mir jede Zeit unter 2 Stunden recht, wenn da nicht wie üblich ein paar persönliche Duelle anstehen würden. Das birgt die Gefahr, wieder an falschen Stellen Gas zu geben. Denn die Strecke ist allles andere als leicht zu laufen.
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16.August 2009 Langsam beginnt das einlaufen für den Pfälzerwald Marathon. Die sonntäglichen Runden zwischen 15 und 20 Kilometer fallen mir nicht sonderlich schwer. Mein Freund Martin hat mich überredet wieder bei Hunsrück Halbmarathon mitzulaufen. Dabei habe ich an diese Strecke überhaupt keine positiven Erinnerungen. Zuerst läuft man in irgendeinem Dorf wohl jede Straße einmal auf und einmal ab, bevor es dann auf einem alten Bahndamm immer gerade aus geht. Ob ich mir dieses Jahr noch einen ganzen Marathonlauf "gönne" weiß ich immer noch nicht. Warten wir einfach mal ab.
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26.Juli 2009 Endlich ein Sonntag ohne Regen. Schon seit Wochen gibt es kaum einen Tag ohne Gewitter und Regen. So war mein Laufwille eher auf die Wochenenden ausgelegt, denn wer hat schon Lust nach Feierabend, bei teilweise heftigem Gewitterregen, noch auf die Straße zu gehen. Auch die Temperaturen haben heftige Wechselspielchen gemacht. So hatte es z.Bsp. heute beim Start meines 10 Kilometerlaufes satte 28°. Die Nacht zuvor kam das Thermometer gerademal auf 8°.Und glaubt man den "Wetterfröschen", dann ist ab Montagabend schon wieder Sommerschluß.
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4.Juli 2009 Das Laufen ist im Moment an 2.Stelle in meinem Leben gerückt. Neue berufliche Ziele nehmen viel Zeit und Geist in Anspruch. So habe ich auch mein Ziel, im Juli noch den Hornisgrinde Marathon zu laufen, aufgegeben. Vielleicht nehme ich im September dafür den Baden Marathon in Karlsruhe noch einmal in Angriff. Warten wir einmal ab. Als kleinen Ausgleichssport bin ich nun des Öffteren mit der Sense unterwegs. Kostet auch viel Schweiß.
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14..Juni 2009 Der pfälzische Alltag ist wieder eingetreten. Das ist aber keineswegs herabmindernd gesagt. Bereits die erste Tour am Feiertag führte über 20km den Felsenwanderweg entlang in einer prachtvollen Landsachaft. Das Wetter wechselt im Moment mit Regen und Sonnenschein nahezu stündlich. Die Natur dankt es mit herrlichen Farben.
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. Noch geht es nur am Rhein entlang
.6.Juni 2009 Die Berge im Nebel, die Schuhe voller Wasser, die Hände gefroren wie im tiefsten Winter. Trotzdem, der Liechtenstein Marathon ist ein Juwel unter den Bergläufen. Lesen Sie hier weiter
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Heiß her ging es beim Mainzer Marathon
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20. April 2009
Im Grenzgebiet zwischen Frankreich und Deutschland scheint es böse Geister zu geben, die mir das Leben schwer machen wollen. Früher waren es die „Grenzer“ beim Schmuggeln heute sind es die Bussarde die mir zeigen wer der Chef im Ring ist. Die Attacke heute nahm ich ziemlich gelassen. Ich bewaffnete mich mir einem Prügel und schon war kein Angreifer mehr zu sehen. Vor einigen Jahren wurde ich schon einmal massiv angegriffen. Damals wäre ich vor Angst beinahe in Panik geraten. Ein vorbeifahrender Autofahrer nahm mich dann ein Stück mit um aus der Gefahrenzone zu kommen.
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. Freies Feld, prächtiger Überblick, auch für Bussarde
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14.April 2009
Wer sich dieses Jahr über das Osterwetter beschwert, dem ist nicht mehr
zu helfen. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen wie im Hochsommer verewigten den ersten Sonnenbrand des Jahres auf meiner Nase.
Gelaufen wurde natürlich auch. Am Karfreitag wurde der Kalmit „erstürmt“, am Sonntag war ein langer Lauf über 28km fällig, und am Montag noch einmal 10 Kilometer zum auslaufen.
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Blick auf Maikammer
6.April 2009
Mit 60 Kilometer bei etwa 1000 Höhenmetern war ich mit der Laufausbeute der letzten Woche zwar zufrieden, aber es ist ein bisschen wenig, wenn man für die nächsten Wochen einen Berg-Marathon plant. Gerade die starken Steigungen machen mir noch gewaltig zu schaffen. Ein Schritt zu schnell und die Luft ist weg, bzw. der Puls jagt in ungeahnte Höhen.
Hier den richtigen Mittelweg zu finden ist die Kunst des Berglaufes. Packen wir es an.
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. Die Höhen des Pfälzerwaldes
29.März 2009
Wie alles im Leben hat auch der Berglauf zwei Seiten.
Tut man sich nicht schon schwer genug mit dem Aufwärtslaufen, nein auch das Abwärtslaufen hat seine Tücken. Mein linkes Knie muckt wieder gewaltig auf.
Aber im Pfälzerwald muss man eben mit den Bergen leben. Die ganze Woche war ich kaum zum Laufen gekommen. Am Sonntag habe ich das mit einem mittelschweren Berglauf nachgeholt. 20 Kilometer und 524 Höhenmeter waren die Ausbeute eines schönen Laufes.
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. Landstuhl Berglauf - Endlich im Ziel
22. März 2009
Eine mittelmäßige Laufwoche liegt hinter mir. An 5 Tagen bin ich auf den unterschiedlichsten Strecken gelaufen. Der Höhepunkt sollte der Berglauf in Landstuhl sein. Obwohl ich mich körperlich in guter Verfassung fühlte, ist es nicht nach meinen Vorstellungen gelaufen. Mit 45 Minuten war ich zwar mit der Zeit nicht unzufrieden, aber mein „Kampf“ bei den steilen Anstiegen war grausam. Ob meine Luftprobleme alleine mit meinem „Übergewicht“ zusammenhängen, wird sich demnächst klären. Ab morgen soll es nämlich den Pfunden an den Kragen gehen. Ich werde darüber berichten.
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Laufen in Berlin
15. März 2009
Wieder einmal durfte ich ein Wochenende in Berlin sein. Die Betonung liegt auf durfte. Denn ich liebe diese Stadt und das bunte Großstadtleben. Wenigstens ab und zu, immer wollte ich in dieser Hektik aber nicht leben. Zur persönlichen Tradition gehört ein Lauf durch Berlin am Sonntagmorgen. So hatte ich bereits bei der Hotelauswahl ein Auge auf eine schöne Laufstrecke geworfen. Das Hotel lag direkt an der Spree, ein idealer Ausgangspunkt. Nur der Wettergott war nicht sonderlich gut gelaunt. So kam es, dass ich an diesem Morgen ziemlich allein unterwegs war. Vielleicht lag es auch an der Tageszeit, denn es war 7:30 Uhr
Ohne festen Plan lief ich am Fluss entlang Richtung Innenstadt. Nach knapp einer Stunde "Stadtrundgang" kam ich leicht durchnässt wieder am Hotel an.
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. Der Hornbach läuf über - der Berg vor Zweibrücken
8.März 2009
20 Kilometer am Samstag auf der Straße und noch einmal 8 Kilometer am Sonntag im Wald sind meine Laufbilanz vom Wochenende. War das Wetter am ersten Tag noch zufriedenstellend regnete es am Sonntag ununterbrochen. Als „Allwetterläufer“ war mir das aber ziemlich egal.
Da ich noch bis Donnerstag vor lauter Husten nicht zum Laufen kam, war ich schon sehr zufrieden überhaupt raus zu kommen.
Viele Meldungen in den letzten Wochen und Monate über Herzmuskelerkrankungen von Sportlern haben mich ein bisschen nachdenklich gemacht. Als Hobbyläufer sollte man das Schicksal nicht zu sehr herausfordern. Ein paar Tage ohne Training kann man leicht verkraften.
Überhaupt möchte ich mich in diesem Jahr nicht zu sehr an vorgefertigte Trainingspläne halten. Ich schaffe es meistens sowie so nicht mich an die Vorgaben zu halten.
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. Harte Stunden am Donnersberg
28.Februar 2009
Für manche ist der Donnersberglauf ein Alptraum; ich mag ihn irgendwie. Ich brauche zwar immer eine „Ewigkeit“ bis ich im Ziel bin aber die Härte der letzten Kilometer zu besiegen, ist sehr reizvoll. So auch heute. Geschwächt durch eine Erkältung kämpfte ich im oberen Teil wieder vergeblich gegen die Uhr. Hatte es anfangs noch nach einer Zeit unter 45 Minuten ausgesehen rannen auf dem letzten Kilometer die Sekunden gerade so davon. Auf leicht verkürzter Strecke blieb die Uhr bei 47:35 Minuten stehen. Das heißt, im nächsten Jahr einen neuen Versuch zu unternehmen, die Wunschzeit doch noch zu erreichen.
Meinen Freund Martin hatte ich heute zu seinem ersten Berglauf überredet. Ob er nächstes Jahr wieder dabei sein wird, ist eher fraglich. Sein Bericht vom heutigen Lauf lässt da berechtigte Zweifel aufkommen.
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. Lustige Tage
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22.Februar 2009
Es ist nicht bewiesen, aber es könnte durchaus so sein. Beim Anblick meinen neuen Frisur hat der liebe Gott der Himmel blitzartig verdunkelt und dichte Nebelschwarten aufziehen lassen.
So war es während unserer sonntäglichen Tour auch ziemlich ruhig und nur ein paar vereinzelte (weitere) Narren kreuzten unsern Weg. Nach 23 Kilometern war ich ziemlich erstaunt. Die neue Haarpracht und die alten Beine hatten den Lauf problemlos überstanden.
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Pirmasenser Nachtgeschichten
.21.Februar 2009
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Aus beruflichen Gründen muss ich mich „leider“ viel zu oft zurückhalten.
Aber wenn einmal der Tag kommt, an dem ich allen Wutausbrüchen freien Lauf lassen kann, dann zieht Euch warm an liebe Freunde, die Ihr mir in den Abendstunden das Laufen oft so schwer macht.
Ich werde Euch mehr als nur die Faust zeigen wenn ihr wieder rücksichtslos aus Euern Garagen herausfahrt als gehöre Euch die Welt. Wir werden Probleme miteinander bekommen wenn Ihr mich an Kreuzungen mit Eurer eingebauter Vorfahrt zu Notbremsungen nötigt.
Und wenn Ihr glaubt, in Euren teuren Villen im Winter an einer Streu und Räumpflicht vorbeikommen, dann werde ich Euch eines Besseren belehren.
Keinen Adel und kein Popanz wird mich als Rentner dann noch aufhalten die Rücksichtslosen dieser Welt an den Pranger zu stellen. Also, seht Euch besser heute schon vor, wenn sich unsere Wege kreuzen.
Alaf
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Und noch eine Woche mit Winterabenteuer
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15.Februar 2009
Mit ungläubigem Blick schaue ich aufs Thermometer. Schon wieder zeigt es weit unter 10° minus an. „Nein, freiwillig tue ich mir das nicht an“ denke ich und ziehe die Bettdecke noch einmal weit über den Kopf.
2 Stunden später, bei immer noch leichten Minustemperaturen, stehe ich dann doch im Wald.
20 Kilometer habe ich mir vorgenommen. Die Wege sind mit einer dicken Schneeschicht überzogen. Da außer mir noch nicht viele Menschen unterwegs waren muss ich mir meinen Weg selber bahnen. Und das kostet viel Kraft. Nach 8 Kilometern erreiche ich den französischen Ort Walschbonn.
Von dort führt eine steile, aber vom Schnee geräumte, Straße wieder zurück nach Deutschland. Nach einem abenteuerlichem „Abstieg“ über eine vereiste deutsche Straße erreiche ich nach 18 Kilometern wieder meinen Heimatort. Stolze 280 Höhenmeter zeigt die Computerauswertung für den heutigen Lauf an. Ich bin zufrieden.
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Die Woche in Bildern - Diät, Training, Wettkampf
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8.Februar 2009
Wow, 20KM können ganz schön lang sein, voll allem wenn einem nach 15 Kilometern langsam der Saft ausgeht. Ein bisschen zu schnell angegangen oder zu wenig Kondition haben mein Endergebnis ein wenig verhagelt. Trotzdem bin ich mit der Zeit von 1:48 zufrieden.
Wogegen ich nach knapp 2 Wochen fasten mein Ziel bei weitem nicht erreicht habe. Zeigte die Waage nach der ersten Woche sogar noch eine Zunahme waren am Ende der zweiten Woche doch gut ein Kilogramm weniger auf der Anzeige.
Diese Woche will meine Frau die Regie meines Speiseplanes übernehmen. Sie „garantiert“ mir 3 Kilogramm Abnahme in den nächsten Wochen, vorausgesetzt ich halte mich an ihre Vorgaben.
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Laufen zu allen Tageszeiten und bei jedem Wetter
1.Februar 2009
Bin ich froh, erst nach dem heutigen Lauf in unsere Sonntagszeitung geschaut zu haben.
Der bekannte Pirmasenser Volkssänger Oskar Kröher plädiert dort in einem sonst wirklich lesenswertem Artikel, für die Rückkehr der Bären in den Pfälzerwald. Wohlgemeint die Bären mit „ä“ in der Mitte.
Schon seit Jahren belaufe ich unseren Wald mit einer gewissen Furcht vor einem wilden Eber.
Käme jetzt auch noch Meister Petz dazu, würde ich mir überlegen, künftige Läufe aufs Laufband im Fitnesscenter zu verlegen. Die Gefahr dort von Miezen angefallen zu werden ist zwar auch ganz nicht auszuschließen, aber der Gedanke ist wesentlich sympathischer.
Aber noch ist es nicht soweit. Der Freistaat Bayern hat nämlich den Schussbefehl für unberechtigte Grenzübertitte noch immer nicht aufgehoben.
PS: Heute war ich ca. 15km auch der Flucht.
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kaum zu toppen: ein Sonntagmorgen im Pfälzer Wald
28.Januar 2009
Heute ist der dritte Tag ohne „feste Nahrung.“ Der Verzicht auf Wurst und Fleisch macht mir wenig zu schaffen. Salat, Mineralwasser und Obst stehen jetzt ganz oben auf dem Ernährungsplan. Die Wörter Duplo, Hanuta oder Milka sind zur Zeit aus dem Wortschatz gestrichen.
Um nicht am Ende meiner Aktion enttäuscht zu sein, habe ich diesem Mal auf das Wiegen verzichtet. Ich möchte das Ergebnis meiner „Qualen“ beim 20km Lauf in Rheinzabern schwarz auf weiß in einer guten Laufzeit sehen.
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Ziemlich früh für einen Morgenmuffel zog es mich am vergangenen Sonntagmorgen noch mit altem Gewicht in den Wald. Und die Natur belohnte diese Aktion mit ihrer ganzen Schönheit. Zwar war es anfangs noch frostig kalt, aber nach und nach verzog sich der Nebel und die Sonne strahlte wie an einem Frühlingstag. Obwohl ich nicht meinen besten Lauftag hatte und mir leichte Anstiege wie Alpenpässe vorkamen, war es ein Genusslauf. Die Zeit von knapp zwei Stunden für 18,5 km war nicht besonders toll, aber das muss auch nicht bei jedem Lauf so sein.
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trostlos, glatt, eisig
18.Januar 2009
Trotz bester Vorsätze habe ich den Absprung zum Abnehmen immer noch nicht geschafft. So schleppe ich bis heute meine 80 ++ Kilogramm immer noch über die Laufstrecken. Am Samstag wurde mir aber eindringlich klar, dass was geschehen muss. Unser 20 km langer Trainingslauf auf matschigen und schneebedeckten Wegen war die reinste Tortour, dessen Höhepunkt ein 150 Höhenmeter steiler Anstieg zum Ende des Laufes mich ziemlich alt aussehen ließ.
Das trostlose Wetter der letzten Tage nimmt mir ein bisschen die Lust auf die Planung der nächsten Wochen. Kilo runter, Berge rauf, das wärs!
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. Kein zuckerlecken! Laufen bei minus 15°
11.Januar 2009
Im Laufe meines „Läuferlebens“ habe ich nun schon viele superlative Dinge erlebt,
aber das Heutige wird wohl lange in meinen Gedanken heften bleiben. Bis jetzt war mir nicht einmal klar, dass man bei Temperaturen von weit unter 10° minus überhaupt laufen kann. Daher hatte ich ein ziemlich mulmiges Gefühl als bei der Anfahrt nach Rheinzabern das Thermometer auf 16° Minus herunterfiel. Auch Mitfahrer und Läufer Martin machte in Anbetracht der zu laufenden 15 Km nicht gerade ein begeistertes Gesicht zumal auch die Straßenverhältnisse und die zu erwartenden vereisten Waldwege immer beunruhigender wurden.
Aber es kam wie so oft im Leben ganz anders. Mit ein bisschen Vorsicht waren die Wege und Straßen trotz Eis und Schnee ganz gut zu laufen. Und Spitzenzeiten waren bei diesen Bedingungen ohnehin nicht zu erwarten. Auch die Angst vor der kalten Luft und daraus entstehenden Atemproblemen war ein wenig übertrieben. Es lief viel besser als erwartet, Die Luft war zwar eisig kalt, aber es gab zu keiner Zeit irgendwelche Probleme. Im Gegenteil ! Im Ziel fühlte ich mich noch frisch und locker wie selten nach einem Lauf.
Eine Stunde und 21 Minuten für 15 Kilometer sind für mich eine zufriedenstellende Zeit.
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Sonnenaufgang, Nebel, Schnee, Vollmond, Eis, Tauwetter, alles in den letzten Tagen.
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Die Temperaturen sind grausam, die Aussichten umso schöner.
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Bild leicht verfälscht. "Der Winterspeck muss weg."
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4.Januar 2009
Langsam wird das neue Jahr zur Realität. Die Feiertage sind Vergangenheit und damit höchste Zeit die Pläne für 2009 anzugehen. Da mein sportliches Hauptziel im Sommer die Berge sein werden, heißt es viel Kondition zu bolzen. Unterstützung dazu bekomme ich garantiert von meinem Lauffreund Martin, der auch 2009 wieder zu den Finisher des „verrückten Strongman`s“ gehören will und dazu auch jede Menge Kraft benötigen wird.
Ein Blick auf die Waage verrät mir, dass es da aber noch ein weiteres Problem gibt.
Ein Außenstehender wird es nicht glauben, aber es stimmt wirklich. Drei Kilogramm weniger bei einem Marathon machen auf einer flachen Strecke garantiert fünf Minuten aus, am Berg mögen es das drei bis vierfache sein. Wenn das mal kein Ansporn ist.
Beim heutigen Lauf über 15 Kilometer gab es außer den Pfunden ein weiteres Hindernis. Die Kälte! Bei minus 5° musste sich die Lunge bei Anstiegen „warm“ anziehen. Aber lief trotzdem nahezu perfekt.
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1.Januar 2009
guten Morgen neues Jahr. Feuerwerk, Glatteis und Nebel waren die ersten Boten des neuen Jahres. Der immer noch lädierte Magen hatte mir die Freude an einem großen Silvesterspektakel verdorben. So war die erste Freude des Januartages ein kleiner Lauf im Pirmasenser Vorzeigelaufparadies „Auf der Platte“. Herrliche Lauf und Wanderwege sorgen normalerweise an Sonn und Feiertagen für Hochbetrieb auf den Wegen. Heute morgen jedoch war der Wald nahezu ganz in der Hand von wenigen „Unentwegten“. Da Martin und ich zu den „Allwetterläufern“ gehören, stören uns Wetterkapriolen nicht sonderlich. Knapp 10 Km und 200 Höhenmeter sind die ersten Einträge im Lauftagebuch 2009. Viele weitere werden folgen.
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28.Dezember 2009
Zum Jahresaugang habe ich es noch einmal so richtig krachen lassen.
Der erste Knaller war unser Lauf am Sonntagmorgen. Weit ab jeder Zivilisation
strichen Martin und ich kreuz und quer durch den Wald. Da wir heute kein Zeitlimit hatten,
waren wir für jeden Spaß zu haben. Trotzdem zeigte die Uhr nahezu 18 km an bei über 250 Höhenmetern.
Der zweite Knaller war nicht so spaßig. Innerhalb von wenigen Stunden versetzte mir eine
Magenverstimmung schachmatt und schaffte das, wovon ich sonst nur träume. Etwa 2kg war ich am Ende dieser Schlacht leichter.
Ziemlich schlapp in den Beinen werde ich wohl dieses Jahr nicht mehr auf Kilometerjagd gehen.
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Laufen zur Weihnachtszeit findet für mich meistens nur zur fortgeschrittenen Stunde statt
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21.Dezember 2008
Am Ende eines Laufjahres ziehe ich immer gerne eine Bilanz der Läufe und Geschichten der vergangenen Monate.
Mein Gott, wie oft habe ich mich im Training wieder bis zur Schmerzgrenze gequält und zum wievielten Male habe ich mir im Endstadium eines Laufes geschworen, das ist der Allerletzte.
Und immer wieder bin ich nach einigen Stunden oder Tagen auferstanden, habe weitergemacht, oft mit noch größerem Ergeiz wie beim letzten Mal.
2009 wird die heimische Couch auch bei schlechtem Wetter wieder leer bleiben denn der Wald oder die Straße sollen weiter meine sonntägliche Heimat sein.
Traumzeiten werden weiter nur Träume bleiben, aber die Erinnerungen an schöne und manches mal unglaubliche Erlebnisse geben Kraft für eine weitere Saison.
PS: Heute war ein schöner Lauftag. Zehn lockere Kilometer mit Pia und Martin mit jeder Menge Gesprächstoff, waren ein perfekter Ausgleich für den Alltag.
Da die Beine wieder mitmachen, denke ich immer noch über einen Lauf zum Jahresschluß nach.
. Winter am Eppenbrunner Weiher
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14.Dezember 2008
Nichts war es mit meinem heutigen Lauf in Rheinzabern. Seit langer Zeit habe ich zum ersten Mal einen geplanten Lauf ausfallen lassen. Ich habe Probleme mit meinem Steißbein.
Sitzen, liegen, laufen, alles tut weh.
Nachdem ich heute Mittag trotzdem versucht habe eine Runde zu laufen , bin ich froh über meine Entscheidung von heute morgen auf den Start zu verzichten. Nach ca. 6 Kilometern musste ich den Lauf abbrechen, denn schließlich brauche ich die nächsten Tage noch ein bisschen Stehvermögen. Die harten Zeiten des Weihnachtseinkaufes kommen. (Hoffentlich)
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Weihnachtsstimmung Wintertage Naturschauspiele
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7. Dezember 2008
Wie so oft läuft mir die Zeit davon. Am Adventskranz brennt schon das zweite Licht, aber richtige Weihnachtsstimmung will in mir nicht aufkommen. Zuviele private und geschäftliche Probleme blockieren zur Zeit noch meine Festtagsfreuden.
Mein Trainingsplan ist mit 30 Kilometern diese Woche auch nicht gerade bombastisch. Hier war aber vor allem das schlechte Wetter schuld.
Gespannt bin ich daher auf meinen 10 km Lauf am kommenden Sonntag.
Eine Zeit unter 50 Minuten würde mich sehr zufrieden stellen. Auch Martins Frau Pia möchte am Sonntag in Rheinzabern starten. Für Ihren ersten Lauf drücke ich ihr natürlich besonders die Daumen.
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30. November 2008
Der November neigt sich dem Ende entgegen und überall zeigen sich bereits weihnachtliche Vorboten.
Nicht alles daran ist positiv. Zum Beispiel hat die tägliche Lebkuchenverköstigung bereits Spuren an meinem Buddy hinterlassen. Was ich dabei vergessen hatte, mit 2 Kilogramm Übergewicht lässt es sich nicht gerade leicht laufen.
Beim Landstuhler Weihnachtsmarktlauf bekam ich dafür aber wenig zu spüren.
Die 7,8 Kilometer in der Innenstadt von Landstuhl sind eine richtige Rennstrecke. Hier geht die Post ab, und jedermann lässt sich davon anstecken. Viele überschätzen dabei ihre Kondition, und schmieren auf den letzten Metern ab. Dieses Mal gehörte ich nicht dazu. 36:07 Minuten war für mich ein zufriedenstellendes Ergebnis.
Auf der Heimfahrt verwöhnte mich der Himmel noch mit einem atemberaubendem Schauspiel. Tiefstehende Sonne und aufsteigender Nebel verwandelten die Natur in eine herrliche Farbenlandschaft.
