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          Pfälzerwaldmarathon 12.9.2010

                                                                                    mm   Das neue Maskottchen des Marathons

"Bärmesens", wie unsere Heimatstadt im Pfälzer Dialekt ausgesprochen wird, bildet - eingebettet in eine wunderschöne Umgebung - das Zentrum der Südwestpfalz und Tor zum Naturpark Pfälzerwald.

Die internationale Messestadt und "Schuhmetropole" an der "Deutschen Schuhstraße" liegt inmitten der an Frankreich angrenzenden und geschichtlich-kulturell sowie landschaftlich und kulinarisch reizvollen Region Südwestpfalz und bietet eine Fülle an Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie.
Der direkt an den Stadtrand grenzende Pfälzerwald mit seinen ca. 12.000 Kilometern gut ausgeschilderten Wanderwegen sowie die schönen Parkanlagen in Pirmasens laden Naturverbundene zum Wandern, Spazieren gehen, Laufen, Walking, Nordic Walking und Radeln ein.
In der Südwestpfalz ist 2005 der "1. Mountainbikepark Pfälzerwald" entstanden. 33 Nordic Walking Parcours mit je drei unterschiedlichen Routen sind gerade im Entstehen und werden ab Anfang 2006 begehbar sein. Mitten in dieser herrlichen Landschaft wird im September der 1.Pfälzerwald-Marathon stattfinden. Kein harter Asphalt sondern weicher Waldboden begleitet die Läufer durch die hügelige Landschaft.

Das war 2009 - Läuferherz, was willst du mehr !

      

Es ist schon Tradition in Pirmasens. Ein strahlend blauer Himmel erwartet die Teilnehmer des Pfälzerwald-Marathons. Eine deutlich gestiegene Zahl von Läuferinnen und Läufer macht deutlich, der Pirmasenser Pfälzerwaldmarathon hat sich im Kalender der Deutschen Marathons etabliert. Hartmut Kling und sein Marathonteam hatten wieder einmal für eine perfekte Organisation gesorgt. Und angenehme Temperaturen waren die besten Voraussetungen für einen schönen Lauftag.

Zugegeben, der Schreiber dieser Zeilen ist schon ein wenig voreingenommen. Nicht nur, dass er im Pfälzerwaldwald zuhause ist, nein er kennt auch jede Kurve und jede Baumwurzel aus unzähligen Trainingseinheiten in und auswendig. Dass er  mit seinen eigenen Zeiten  nicht immer zufrieden ist, liegt manchesmal  an seinen diversen "Fotoshootings", die ihm auch in diesem Jahr die 2 Stundengrenze beim Halbmarathon wohl wieder verhagelt haben.

Bereits wenige Minuten nach dem Start tauchen die Läufer in reinste Waldluft ein. Zuerst verhalten, dann aber heftig geht es den ersten Anstieg hoch. Hier bekommt der "Fremde" einen ersten Eindruck, dass der Marathon vor den Toren der Stadt Pirmasens kein Spaziergang ist. Bis zum Verpflegungspunkt Beckenhof geht es nun abwärts und die Luft kommt langsam wieder zurück. Hier trennt sich auch der Halbmarathon von der Laufstrecke ab. Während die Marathonis eine Schleife auf dem welligen Kurs um den Arius drehen müssen, "schlendern" die "Haben" Richtung Hombrunnerhof.

Trügerisch leicht geht es weiter Richtung nächstem größeren Anstieg. Wer sich auf diesem Abschnitt aber zu sehr verausgabt bekommt die Quittung umgehend präsentiert. Der Aufstieg in der Fumbach ist nicht sonderlich steil, aber sehr lang. Außerdem ist der Waldweg dort nicht gerade läuferfreundlich was vielen Teilnehmern wertvolle Minuten kostet. Aber jeder Berg hat einmal ein Ende. Wieder trennt sich hier die Stecke der Marathonis. Während die Halbmarathonläufer schon das Schlimmste überstanden haben, werden die Marathonläufer zu einer weiteren "Strafrunde" ins Tal geschickt. Von dort zurück ist auch für sie dann das Ziel nahe. Wer glaubt, das die Geschichte der Anstiege beim Pfälzerwald Marathon schon vorbei wäre, der irrt sich. 500 Meter vor dem Ziel kommt für viele der schwerste Berg. Er ist weder steil noch lang, und trotzdem scheint er unüberwindbar. Für die meisten jedenfalls. Und wer mir nicht glaubt, der sollte sich umgehend für den Luf 2010 anmelden.   ( Fotos: Die Sieger beim letzten Anstieg kurz vor dem Ziel Thomas Dehaut und Stefanie Fulde)

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Steffi schafft es auch zum 4.Mal mit einem Lächeln

Ihr Laufstiel ist eine Augenweite, Ihre sportliche Karriere einzigartig.
Stefanie Fulde vom PSV Pirmasens ist beim Pfälzerwaldmarathon in Pirmasens zum 4.Mal in Folge als Siegerin durchs Ziel gelaufen.
Herzlichen Glückwunsch Steffi

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42,195 Kilometer durch den Naturpark Pfälzerwald im Spätsommer.

Mit 660 Höhenmetern fordert dieser Erlebnislauf sicherlich einiges. Aber es lohnt sich: Frische Luft, weiche Waldböden, gute Verpflegung, attraktive Sachpreise und jede Menge Spaß erwarten die Läufer in und um Pirmasens.
Ergänzt wird die Königsdisziplin durch einen Halbmarathon (400 Höhenmeter) und einen Staffelmarathon, bei dem sich vier Läufer die gesamte Strecke teilen. Ein Shuttle-Service bringt die Staffel-Läufer an die Wechselpunkte und wieder zurück in den Zielbereich am Messegelände Pirmasens.

© Text und Fotos Pertsch 2006/2008/2009

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Höhenprofil

Mordloch nach ca. 4,7 KM von 300 m auf 383 m
Fumbach nach ca. 22,5 KM von 280 m auf 320 m
Germannstal nach ca. 33 KM von 316 m auf 386 m
Neuhof nach ca. 35,5 KM von 383 m auf 422 m
Tierheim nach ca. 37 KM von 362 m auf 387 m
Zielanstieg nach ca. 41,4 KM von 341 m auf 395 m 

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Homepage des Veranstalters

Homepage der Stadt Pirmasens

Homepage des Pfälzerwaldläufers

Trainingsmöglichkeiten im Pfälzerwald

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                                        Fotos vom Marathon 2009

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                                          Fotos vom Marathon 2008

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                     Hotels in Pirmasens und Umgebung
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Viele Marathon-Neulinge fragen mich immer wieder, wie trainiere ich für den Pfälzerwald- Marathon.
Dies kam man natürlich nicht pauschal beantworten. Doch es gibt einige Punkte die man unbedingt beachten sollte (muss).


1.) Trainieren Sie jedes mögliche Wetter und die unterschiedlichsten Temperaturen, denn im September kann es noch sehr heiße Tage geben.

2.) Verlegen Sie Ihre Trainingseinheiten wenn immer möglich in die Echtzeiten des Marathonlaufes, als morgens um 10.00 Uhr.

3.) Sie müssen Berge laufen, also sollten Sie auch Berge trainieren. (Keine Simulation auf dem Laufband.) Legen Sie den Schluss Ihres Trainingslaufes auf eine Anhöhe. (Auch beim Pirmasenser Marathon steigen die letzten Kilometer noch einmal an.)

4.) Üben Sie viele lange Läufe möglichst über 30 km. Nur so kann sich der Körper langsam auf die Marathondistanz einstellen. Erlernen Sie das Einteilen Ihrer Kräfte.

5.) Die Ernährung vor und während des Laufes entscheidet maßgeblich über Erfolg und Misserfolg Ihres Laufes. Müdigkeit, Schmerzen und Krämpfe sind meist Mangelerscheinungen und Folgen von Flüssigkeitsverlusten. Wasser ist ausreichend bei Kurzstrecken, ein Marathon hingegen verlangt Kohlenhydrate und Elektrolyte.

6.) Laufen Sie Ihr Tempo, und lassen Sie sich nicht von Anderen verleiten. Machen Sie nicht das Zugpferd einer Gruppe, laufen Sie höchstens unter Gleichschnellen mit.

Viel Erfolg beim Ankommen, und vergessen Sie niemals, Marathon ist kein Sonntagspaziergang, sondern das Ergebnis harten Trainings.

Hans Pertsch

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